Wenn Chancen zu persönlichem Wachstum führen

Isak Ramizi
03. März 2026

Wir entwickeln uns als Unternehmen stetig weiter und mit uns wachsen die Menschen, die bei uns mitwirken. Wer seine Chance nutzt, kann sich bei uns entfalten, seine Talente einbringen und sich weiterentwickeln.

Isak Ramizi ist ein Beispiel dafür. Vor bald 20 Jahren hat er bei uns gestartet, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist immer noch ein geschätzter Teil des Teams. In diesem Blog gibt er Einblicke in seinen persönlichen Weg bei KELLER Pressure.

 

Seit wann bist du bei KELLER Pressure tätig und in welcher Position bist du damals gestartet?

Ich startete im Juni 2007 als Praktikant im Jugendprojekt. Das Jugendprojekt bot Jugendlichen, die noch keine Lehrstelle gefunden hatten, die Chance, in einem Praktikum Praxiserfahrung zu sammeln, um dadurch auf dem Lehrstellen- und Arbeitsmarkt besser Fuss zu fassen. Das Praktikum dauerte 12 Monate. Ich arbeitete an drei Tagen pro Woche in der Produktion und in der mechanischen Fertigung (Werkstatt). Während der restlichen Zeit erhielt ich gemeinsam mit den weiteren Praktikanten internen Unterricht in Deutsch, Mathematik, Sport, Elektrotechnik, Druckmesstechnik, Sensorik und Allgemeinbildung.

 

Wie bist du auf KELLER Pressure als Arbeitgeber gekommen und was hat dich damals überzeugt, bei uns zu starten?

Damals war ich in einem Motivationssemester, welches über das regionale Arbeitsvermittlungs­zentrum (RAV) finanziert wurde. Meine RAV-Beraterin hat mir das Jugendprojekt bei KELLER Pressure empfohlen.

Erfreulicherweise wurde ich zum persönlichen Kennenlernen und Schnuppern eingeladen. Bereits in der Schnupperwoche hat mich besonders der komplexe Ablauf der Sensor-Produktion faszi­niert. Während des Praktikums hatte ich die Möglichkeit, in verschiedenen Abteilungen mitarbeiten zu dürfen und so vielseitige Erfahrungen zu sammeln. Als Winterthurer hat mich auch der Standort Winterthur überzeugt.

 

Wie hat sich deine Rolle seit deinem Einstieg bei uns verändert?

Während des Jugendprojekts fand ich eine Lehrstelle als Mechapraktiker beim Ausbildungs­zentrum Winterthur (AZW). Die Grundausbildung fand im 1. Lehrjahr im AZW statt. Das 2. und 3. Lehrjahr findet jeweils in einer Versetzungsfirma statt. Dafür hat das AZW Partnerbetriebe gesucht und KELLER Pressure war einer dieser Betriebe. Da ich hier bereits das Jugendpraktikum absolviert hatte, wurde ich vom AZW angefragt, ob ich meine Lehre in der mechanischen Werkstatt bei KELLER Pressure beenden möchte – was ich natürlich gerne tat.

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss durfte ich bei KELLER Pressure bleiben und wurde als Mecha­praktiker / CNC-Operator angestellt. Seit dem 1. Januar 2023 bin ich stellvertretender Leiter der Mechanischen Fertigung. Zusätzlich bin ich seit August 2024 für die Ausbildung der Lernenden in unserer Abteilung verantwort­lich. Aktuell begleite ich einen Lernenden Produktionsmechaniker EFZ im 3. Lehrjahr.

Wenn du deine aktuelle Funktion in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?

Spannend, abwechslungsreich, herausfordernd – und zeitweise sehr intensiv. In unserer Ab­teilung haben wir in den letzten Jahren viele Prozessoptimierungen durchgeführt, bei welchen ich selbst aktiv mitwirken konnte. Eine sehr spannende, aber auch intensive Phase.

 

Welche Unterstützung hast du auf deinem Weg erhalten?

Das Jugendprojekt war für mich eine grosse Chance. Ich absolvierte die Primarschule und die ersten zwei Sekundarschuljahre in Mazedonien, bevor meine Familie im Jahr 2003 in die Schweiz kam. Nach einem Integrationsjahr, in welchem ich Deutsch lernte, besuchte ich zwei weitere Jahre die Sekundarschule in Winterthur mit anschliessendem Motivationssemester. Damals war es für mich aufgrund der fehlenden Deutschkenntnisse nicht einfach, nahtlos an die Schule eine Lehrstelle zu finden. Nach sehr vielen Bewerbungen im Motivationssemester funktionierte es dann glücklicherweise mit dem Praktikum bei KELLER Pressure. Im Praktikum, während der Lehre, aber auch anschliessend als ausgelernter Mitarbeiter wurde ich jeweils durch meine Vorgesetzten indi­viduell gefordert und gefördert. Neben der internen Förderung konnte ich kürzlich die Weiterbildung zum Teamleiter Industrie, Gewerbe und Logistik absolvieren. Dadurch habe ich das theoretische Rüstzeug erhalten, um meine Rolle als Stellvertreter gezielt wahrzunehmen. Zusätzlich konnte ich durch den Lehr­meister-Kurs viele wertvolle Inputs für meine Rolle als Praxisbetreuer der Lernenden in unserer Abteilung sammeln. 

 

Wie würdest du die Zusammenarbeit im Team und die Unternehmenskultur beschreiben?

In meinen Augen ist die Hilfsbereitschaft bei uns sehr gross. Es gibt sehr viele langjährige Mitarbeiter:innen und die Unternehmenskultur ist trotz des Wachstums in den letzten Jahren nach wie vor sehr familiär und vertraut. Es herrscht ein guter Teamgeist und es macht Freude, zur Arbeit zu kommen.

 

Was macht KELLER Pressure für dich besonders oder «cool»?

Die Arbeitszeiten sind für einen Industriebetrieb sehr flexibel, was für mich die Verein­barkeit von Beruf und Familienleben vereinfacht. Die soziale Unterstützung im Sport, zum Bespiel des FC Winterthur, finde ich als Fussball-Fan natürlich auch grossartig. Mich beeindruckt auch das grosse Neubauprojekt Diamant; ein klares Zeichen, dass KELLER Pressure auch weiterhin auf den Standort Winterthur setzt. Nicht zuletzt möchte ich hier auch die positive Stimmung bei der Kalenderverteilung Ende Jahr erwähnen. Jede Abteilung hat die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch mit der Geschäftsleitung und darf ein kleines Weihnachtsgeschenk entgegennehmen.

 

Was motiviert dich, bei KELLER Pressure zu bleiben und dich weiterzuentwickeln?

Mein aktueller Job gefällt mir sehr gut. Es freut mich, dass wir in der Werkstatt seit kurzem einen Lernenden ausbilden können – mir gefällt es, Jugendlichen mein Wissen und Können weiterzugeben und sie auf ihrem Weg ins Berufsleben ein Stück zu begleiten. Ich identifiziere mich sehr mit KELLER Pressure, ehrlich gesagt ist mein Arbeitgeber für mich fast wie eine 2. Familie geworden.

 

Was würdest du jemandem raten, der oder die überlegt, bei uns einzusteigen?

Jede Chance nutzen – aus etwas Kleinem kann etwas ganz Grosses entstehen. Wenn du eine spannende Stelle bei uns siehst, bewirb dich einfach. Und sollte es im Augenblick grad nichts für dich offen haben, dann schau zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf unserer Website nach oder reiche deine Spontanbewerbung ein.

 

Was war dein schönster Moment bei KELLER Pressure bisher?

Ein sehr schöner Moment war sicherlich die Festanstellung damals direkt nach der Lehre. Es gab auch viele andere schöne Momente. Was ich zum Beispiel auch sehr geschätzt habe, war, als Tobias Keller (CEO) anlässlich meines 10. Dienstjubiläums persönlich an meinem Arbeitsplatz vor­beikam, um mir zu gratulieren und ein kleines Geschenk zu überreichen. Für mich war das eine grosse Wertschätzung.

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